OSZWC Tag 6 – Medizinischer Müll

Schon länger schleppe ich etwas mit mir rum, das mich nun umgehauen hat. Zeit also, dass ich mich auskuriere. Deshalb habe ich auch den ganzen Tag zu Hause verbracht. Und ich war schon wieder nicht einkaufen, weil ich immer noch genügend vom Lebensmittel retten hatte. 😀

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Eine Packung Spaghetti ist leer geworden, welche ich schon länger in Pappe verpackt kaufe. Es hätte aber durchaus mehr sein können, wenn ich denn Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen würde. Aus verschiedenen Gründen verschließe mich mich diesen aber, wenn ich sie nicht notwendig sind.

Einerseits traue ich Pharmakonzernen nicht so recht über den Weg. Freilich gibt es viel Fortschritt in Medizin und Pharmazie, der uns von vielen Krankheiten befreit und uns längere Leben schenkt. Pharmaunternehmen haben aber eigentlich kein Interesse daran, alle Menschen gesund sein zu lassen, denn womit verdient diese Industrie dann ihr Geld?

Außerdem mag ich es gern natürlich. Ich beziehe meine Vitamine lieber von frischem Obst und Gemüse anstatt auf Ergänzungsmittel angewiesen zu sein.

Und auch die Langzeitfolgen von Medikamenten für Leber und Nieren geben mir zu denken. Denn tatsächlich verfügt unser Körper bereits über prima Abwehrkräfte. Wir müssen ihm nur die Zeit dafür geben, diese auch auszubauen, anstatt jedes Anzeichen für eine Grippe mit Pillen zu bekämpfen.

Darüber hinaus haben Medikamente noch einen ganz anderen Aspekt, der mich stört: Dieser ganze Verpackungsmüll! Selbiges gilt für Vitaminzusätze. Ich mag es lieber natürlich. Bei Hustensaft vertraue ich beispielsweise auf das simple, doch wirkungsvolle Rezept Zwiebel + Zucker. (Als Kind habe ich diesen Hustensaft geliebt! :))

Die Moral aus der Geschicht‘

Die Natur versorgt uns bereits mit allem, was wir brauchen. Ich verwehre mich nicht gegen Fortschritt, halte es aber wichtig, zu hinterfragen, ob DAS (das kann alles sein – von Medikamenten zum neuen Pullover hin) gerade wirklich nötig ist.

Nutzt ihr selbst eher Naturheilmittel, die ihr noch von eurer Oma kennt? Oder greift ihr eher auf Tabletten zurück? Und welche natürlichen Heilmittel könnt ihr empfehlen?

Alles Liebe,

Philipp

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8 Gedanken zu „OSZWC Tag 6 – Medizinischer Müll

  1. juliakatzianka

    Lieber Philipp,

    ich kenne mich selber bei Kräutern und Pflanzen zu wenig aus. Wenn du aber interessiert daran bist, ein guter Freund von mir studiert Chemie und seine Leidenschaft ist die Biologie. Wenn ich in diese Richtung irgendetwas brauche, dann weiß er über alles Bescheid 😀 Letzten Winter musste ich Antibiotika nehmen wegen meiner Blasenentzündung und er hat mich ein Rezept aufgeschrieben für einen Tee. Den hab ich mir dann beim Wurzelsepp am Grazer Hauptplatz zusammen mischen lassen. Aber wie gesagt, alles können Pflanzen, so glaube ich, auch nicht mehr heilen, da sich die Welt einfach weitergedreht hat und wir von vielen anderen, neuen Umwelteinflüssen bedroht sind. Ich musste sogar 2 mal Antibiotika nehmen, weil die Entzündung sehr stark war und es mir echt nicht gut ging.

    Das erinnert mich an den Standardartikel, den ich vor Kurzem gelesen habe:
    http://derstandard.at/2000015657087/Mit-Bach-Blueten-gegen-physische-und-psychische-Leiden

    Zum Obst und Gemüse: Ich habe gehört, dass in unserem Obst und Gemüse nicht mehr viel von den Vitaminen drin ist. Am meisten noch in Tiefkühlgemüse. Ich weiß aber nicht genau, ob das stimmt.

    Ich konnte dir zwar leider nicht weiterhelfen, wünsch dir aber einen schönen letzten Tag 🙂

    Julia

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    1. Philipp Autor

      Hallo Julia,

      interessanter Artikel! 😀

      Ich halte es wie gesagt auch für notwendig, bei manchen Angelegenheiten auf Medikation zurückzugreifen. Was ich beobachte, sind aber Menschen, die sich bei jedem Niesen eine chemische Keule einwerfen.

      Ich wünsche dir auch eine gute Zeit! („einen schönen letzten Tag“ klingt ein wenig morbide. :P)

      Alles Liebe,
      Philipp

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  2. Green Bird

    Ich interessiere mich auch für natürliche Heilmittel, kenne mich da aber leider viel zu wenig aus. Meine Schwiegermama kommt immer mal wieder mit tollen Hausmitteln daher. Allerdings bin ich da meist etwas skeptisch, weil einige Sachen doch recht schräg sind und eher an chinesische Medizin mit Gallenflüssigkeiten und dergleichen erinnern.

    Von pflanzlichen Heilkräutern halte ich hingegen sehr viel und nehme mir fest vor in nächster Zeit mal den Wurzelsepp aufzusuchen und nach einem Halswehkiller zu fragen. Ich hatte früher 3-4 Mal im Jahr Angina, immer mit Antibiotika „kuriert“. Als ich von zu Hause auszog weigerte ich mich diese Antibiotika-Kuren über mich ergehen zu lassen. Seitdem reagiere ich beim ersten Kratzen im Hals gleich mit Lutschtabletten (jaja, ich weiß, ist auch von der Pharmaindustrie) und nicht mit der richtigen Keule anrücken zu müssen.

    Liebe Grüße, Daniela

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  3. Open Space Sandra

    Also ich kann dir diesen Tipp geben: ich versuche grundsätzlich, wehwehchen aller Art (schnupfen, husten, Übelkeit) mit kräutertees zu kurieren bzw mit Hausmittel ala Zwiebelumschlag, essigwickel… Wenn diese nach 1-3 tagen keine Wirkung zeigen, gehts zum/zur hausärztIn des Vertrauens, dann muss die pharma her oder ein Tipp, was eben helfen könnte! Mein Immunsystem dankt es mir – ich kann mich an den letzten schnupfen nicht erinnern!
    Vitamine hat Obst und Gemüse jedenfalls immer noch, die Erdbeeren im Jänner aus Südspanien aber eher nicht, da schon länger geerntet!

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    1. Philipp Autor

      Hallo Sandra,

      Danke für den Tipp! Ich gebe meinem Körper sogar etwas mehr Zeit. Meine Uroma sagte immer: „Grippe – drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie und drei Tage geht sie.“ Zugegeben, manchmal geht es schneller. Dann ist es nur wichtig darauf zu achten, dass man die Krankheit nicht verschleppt.

      Zum Mediziner gehe ich natürlich auch, wenn es erforderlich ist. 🙂

      Alles Liebe,
      Philipp

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  4. widerstandistzweckmaessig

    Hallo!

    Ich bin schon seit vielen Jahren der Homöopathie sehr zugetan. Damit habe ich fast alles und auch schwere Erkrankungen ohne Antibiotika heilen können.

    Da produziere ich auch kaum Müll, denn ich bekomme von meiner Homöopathin ein paar Kugerl direkt mit, die sind auch im Preis dabei.

    lg
    Maria

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