Archiv des Autors: Catgirl

Wie gehts weiter?

Ihr lieben!

Bestimmt ist bei euch auch wieder ein wenig der Alltag eingekehrt?

Damit das ganze Wissen und die gemachten Erfahrungen nicht so versickern, finde ich das Prinzip von zeitlich überschaubaren Challenges, die übers Jahr verteilt sind, sehr motivierend.
Ich bin jetzt grade Feuer und Flamme für eine neue Challenge, die sich super anhört und auf Plastikvermeidung beschränkt.

Maria hat die Challenge auf ihrem Blog schon angekündigt, dort findet ihr auch alle Infos.Schaut mal rein 🙂

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, diesen Blog hier weiterhin als Austauschplattform zu nutzen, in dem man einfach Situationen oder Sachen vorstellt, bei denen es einem schwer fällt, Müll zu vermeiden. Gemeinsam könnte man dann Alternativen überlegen.

Mir fallen auch ein paar Sachen ein:

– Einsparen von Plastik beim Rasierer?
– Nüsse, Margarine und Gewürze, kauft ihr die unverpackt?

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Mögliches Anschreiben für Firmen.

„Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe eine Anfrage zu [Ihren Produkten/Ihrem Produkt:…..]. Da ich mich viel mit Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auseinandersetze, ist es mir ein Anliegen, so unverpackt und umweltfreundlich wie möglich einzukaufen. Daher würde ich gerne wissen, ob es möglich ist, dass [Ihre Produkte/Ihr Produkt:…..] sparsamer bzw. umweltschonender verpackt wird. Es gibt inzwischen ja vielfältige Möglichkeiten, recyceltes Material zu verwenden, zum Beispiel durch Pflanzenfasern oder biologisch abbaubarem Plastik.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Verpackungsmöglichkeiten überdenken – der Umwelt zuliebe!

Beste Grüße,

[…]“

Was haltet ihr davon? Wird das dem Anliegen gerecht?

Müll einer Woche. Rückblick Zero Waste in Deutschland

Heute habe ich nochmal eine kritische Bilanz gezogen. Da ich in einem Zwei-Personenhaushalt lebe, kann ich den Müll leider nicht genau aufspalten. Aber die Bilder zeigen jetzt den Müll von einer Woche, den wir gemeinsam und ich alleine produziert habe (der Extra-Müll den nur mein Freund gemacht hat, ist nicht drauf).

 

papier und pappe 1 woche

Papier und Pappe einer Woche.

Was kann an Pappe und Papier vermindert werden? Benachrichtigungsblättchen, Flyer, Zeitschriften die es auch online gibt, Taschentücherboxen, Tomatenumverpackung.

Was eher nicht: Lebensmittelverpackungen (Haferflocken, Speisestärke) und Kritzelpapier, Briefumschläge teilweise, Klorolle, Backpapierpackung.

plastik

Plastik einer Woche.

Was kann an Plastik vermindert werden: fast alles!
(Soja-/Nussmilch selbermachen, Käse unverpackt(er) kaufen soweit es geht, Müsli besteht wohl weiterhin nur Haferflocken und sonstige in Papier abgepackte Flocken und Zutaten zum Selbermixen in Pappe oder frisch.
Nudeln evtl in Pappe, wo es das gibt (eher selten bei uns) und Saft in Flaschen. Kosmetiktücher und Tempos erledigen sich auch. Die Tüten waren leider sehr verschmutzt, sonst verwenden wir die immer wieder. Tomaten lose kaufen, ist ja bei regionalen auch einfacher. Vanillezucker lässt sich selbst mischen.

Was eher nicht: Nur Hafersahne und Schokolade ist noch schwierig.

Den Restmüll erspar ich euch, das waren nur ein paar Küchenrolleblättchen und zwei Lagen Backpapier.

– Was mich am meisten geärgert hat:  1 Konservendose Bohnen aus den Restbeständen.

– Gewogen habe ich meinen Müll nicht, aber Plastik gab gut eine größere Tüte voll.

– Leider war einiges an Müll von dem Einkauf vor der Challenge, daher wäre es bestimmt viel weniger inzwischen.

Jetzt mache ich mich an meine Notizen und reiche die heute Abend ein.

Aber dabei wird die Sonne genossen 😀

 

Zero Waste in Deutschland Tag 7 und was für euch

Hallo!

Nach einer langen Odyssee ist meine Bachelorarbeit nun gedruckt und ich bin fertig für heute 🙂

Heute fiel nicht viel Müll an. Eine Bäckertüte für den schnellen Imbiss beim Biobäcker in der Stadt und eine Knäckebrotverpackung, bei der ich mich frage, ob sie wohl Papier oder Plastik ist. Beim Einkauf in Supermarkt heute ein herber Rückschlag: der Käse darf DOCH nicht in meine mitgebrachte Packung. Hygieneauflagen. Na toll. Aber ich denke die dünne Plastikfolie am Einwickelpapier ist besser, als diese dicken Käseplastikpackungen im Kühlregal…

Foto0357

Ich hab was für euch vorbereitet. Ich habe mir während der 7 Tage nun immer wieder Notizen am PC gemacht, was ich mir merken will, was ich mal ausprobieren will etc, damit ich nichts vergessen.

Was mir in den 7 Tagen am wichtigsten wurde, habe ich euch vorhin in einem „Survivalguide im Mülldschungel“ als 2-seitige PDF zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!! 🙂

Ich hoffe er bringt euch genauso viel wie mir!

Survivalguide im Mülldschungel

Ich freu mich auf weitere schöne Tage auf diesem Blog und danke euch allen schon mal für wertvolle und inspirierende Tipps! :O)

edit: das versprochene Anschreiben kommt noch 🙂
hier außerdem noch zwei Links meiner Ma, die das ganze hier begeistert verfolgt:
http://vegetarisch-rezept.de/sojamilch-selber-machen/

http://kleinesfraeuleinlotta.blogspot.de/2014/01/diy-ein-einkaufsnetz-hakeln.html

http://www.chefkoch.de/rezepte/1884911306505665/Nudelteig-bzw-Pastateig-ohne-Ei.html

Zero Waste in Deutschland Tag 6

Heute nur ein kurzer, später Beitrag, da ich mitten im Bachelorarbeitsabgabe-Stress bin…uuuaaaargh!

Foto0355

Das was heute anfiel: Ein Tetrapack meines Lieblingssaftes, den ich schweren Herzens bald durch Glasflaschen ersetze, mal wieder nen Müslipack…da kauf ich dann wohl lieber die Haferflocken im Papiertütchen. Und eine Sojadrink-Packung.

Nicht auf dem Bild, da später dazugekommen: Eine Speisestärke-Papppackung, eine leere Schokoladenplastikverpackung und eine Plastiknudelpackung.

Ganz schön viel und alles nichts, was in den letzten Tagen gekauft wurde.

Heute hab ich mich kaum mit der Challenge beschäftigt, einfach keine Zeit dafür. Morgen dann wieder mehr!

Zero Waste in Deutschland Tag 5 :)

Heyho!

Und wieder ist ein Tag vorbei.

Heute kamen leider die Überbleibsel von gestrigem Arbeitstag raus:

Plastikmist: 2 Tüten und einmal Frischhaltefolie für die übrigen Lebensmittel vom Pizzabacken, da es vor Ort keinerlei Boxen oder ähnliches für den Transport nach Hause gab. Wie schon geschrieben, auch den Arbeitstag vorher mülltechnisch planen. Immerhin hab ich die Lebensmittel gerettet 😉
Zwei Plastikverpackungen vom Freund (sein Brot und Kekse) und eine Hafersahne-Verpackung vom Kochen heute. Die kriegt man meines Wissens nach hier nur in diesen Tetrapacks.

da graut's mir inzwischen vor

da graut’s mir inzwischen vor

pappe und papier von heute

pappe und papier von heute

Pappe und Papier: Ein Angebotsheft (gibt es auch online, wird in Zukunft nur online gelesen) und ein Karton von Kosmetiktüchern, die ich in Zukunft streiche.

Heute habe ich gelernt: Ich bin eine richtige Flyer- und Broschürensammlerin. Überall wo ich hingehe muss ich schauen, was es da so für Heftchen und Infos ausliegen hat (v.a. in der Uni), das kann ich supergut einsparen, in dem ich mir Infos von den Flyern einfach notiere und wieder weglege und online nachschau und Hefte nur mitnehmen, wenn sie wirklich nach dem Blättern spannend bleiben. Das ist mir seit dem ersten Tag der Challenge richtig bewusst geworden und wollt ich mal noch mit euch teilen.

Was haltet ihr davon, ein einheitliches Schreiben zu erstellen, dass man problemlos an Firmen per Mail schicken kann, um entweder nach alternativen Verpackungsmethoden ODER nach der Nachhaltigkeit /Materialien der Verpackung fragen kann? Ich denke ich würde das bei regionalen Herstellern auf jeden Fall probieren. Ich denke, dass es auch wichtig ist, unser Anliegen nach außen zu tragen und unsere Verbraucherrechte in Anspruch zu nehmen.

Hat da jemand Interesse? Dann kann ich das machen.

Zero Waste in Deutschland Tag 4

Wow, schon der vierte Tag!

Heute war ich arbeiten. Dort hatten wir Pizza geplant (ich arbeite mit Patienten in einer Reha) Leider ist da in der Hektik einiges an Müll zusammengekommen (war ziemlich spontan und etwas ungeplant, wetterbedingt) und das obwohl wir im Türkischen Supermarkt eingekauft haben und auf den Müll so gut es ging geachtet haben. Leider gab es das, was ich wollte und wie ich es verpackt haben wollte auch kaum.

Letztendlich weiß ich nicht mehr alles, aber es war einiges! Lag auch nicht alles in meiner Macht, was sich die Patienten ausgesucht hatten (Dosenlimo und pfandfrei-Flaschen OHJEEE)…also von daher nicht alles mein Müll….

Meine persönliche Müllbilanz (edit: unsere, wir sind zu zweit) geht heute aber ansonsten gen Null.

1 Eierkarton (der müsste doch auch recycelt sein?), 1 Käsehülle (von Zeiten vor der OSZWC), wird in Zukunft vermieden, 1 Klopapierpapprolle, 1 Müslipackung (Plastik…leider, die Basicmüslis haben hier iwie alle ne Plastiktüte um)…

Gelernt habe ich: dass man besser auch am Arbeitsplatz plant und einkalkuliert, wo Müll auftauchen kann und auch da immer seine Jutetasche o.ä. mitnehmen oder die Mitarbeiter/Patienten vorher dafür sensibilieren, dass auch sie drauf achten und man nicht im Laden Grundsatzdiskussionen anfangen muss, warum man für das Gemüse keine Plastiktüte will.

Frage an euch: Ich hatte mal gelesen, dass Lebensmittel-Pappkartons Schadstoffe enthalten können und man daher Couscous oder bspw. Reis etc. lieber in ner anderen Verpackung kaufen sollte…?