Tag 5

Erstmal danke für die aufmunternden Worte und die guten Tipps, die ich bisher hier gelesen habe. Philipp, dein Kommentar unter meinem letzten Beitrag hat mich sehr motiviert, und es stimmt natürlich – ich bin nur für mich selbst verantwortlich, und sollte deshalb auch erstmal nur bei mir schauen. Das heißt für heute:

– eine Plastiktüte für Reis (gibt’s bei uns nirgends lose)

– eine Chipspackung = eine beschichtete Papprolle (nächstes Mal wieder aus der Tüte, da vermutlich effektiver recyclebar)

– ein Pappschild samt Gummiband, das um mein liebstes Brot gelegt war – dafür hab ich dieses Brot aber OHNE PAPIERTÜTE bekommen. Die Verkäuferin war ganz perplex: Soll ich’s Ihnen einfach so in die Hand drücken? – Ja, ich versuche gerade, Müll zu sparen. – Recht haben Sie, das sammelt sich ganz schön an, eine Tüte hier, eine da, das finde ich gut.

Ich stelle fest, dass es das viel einfacher macht. Einige meiner Verkäuferinnen kennen mich inzwischen (vor allem beim Metzger), da kann ich einfach sagen „Ich versuche, soviel Müll wie möglich zu vermeiden. Wie kriegen wir’s hin?“ Ist für die Leute vielleicht auch spannend, denn weniger Verpackung bedeutet in so’nem Einzelhandel natürlich auch weniger Kosten…

Zum Thema Aufbrauchen wird’s ab Mitte des Monats spannend – wir fahren ja ein paar Wochen weg, und da geht vorher alles, was wir nicht auf jeden Fall noch essen, zur Tafel. Und beim Zurückkommen ist dann Vorrats- und Kühlschrank leer und man kann viel genauer schauen, was will ich wie wo kaufen.

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4 Gedanken zu „Tag 5

  1. Green Bird

    Ach, das ist doch ein toller Schnitt! Finde ich klasse, wie du auf die Verkäferinnen zugehst und sie darum bittest, das nicht extra einzupacken. Da fehlt mir ehrlich gesagt bisher der Mut dazu.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  2. Philipp

    Hey,

    das freut mich echt!

    So ein „Neustart“ ist echt prima. Ich finde, das braucht es ab und zu, um wieder einen klaren Blick zu bekommen und ist meines Erachtens auch ein Motivationsschub. 🙂

    Alles Liebe,
    Philipp

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  3. Open Space Sandra

    Das Ansprechen der VerkäuferInnen hat auch bei mir Wunder gewirkt; bei manchen musste es sein, dass ich sie über die Challenge aufkläre, sonst hätten sie es einfach nicht verstanden, warum ich kein Sackerl, keinen Aufkleber, keine zusätzliche Tüte, keinen Kassenzettel UND keine Reklame für’s nächste Monat haben möchte :).
    Aber ich muss sagen, durch das „Reden“ wurde die VerkäuferInnen noch viel freundlicher – meistens gab’s dann sogar noch was extra dazu. Jeder redet gern 🙂
    Jetzt erkennen sie uns beim Einkaufen wieder und strecken schon die Hand nach dem Tupper aus, um das Fleisch / die Wurst / den Käse oder den Fisch da reinzulegen. Selbst der immer griesgrämige Fischverkäufer muss jetzt immer grinsen. Ein voller Erfolg – für die Umwelt und die eigene Innenwelt 🙂

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