OSZWC Tag 5 – Reste aufbrauchen

Überraschender Weise hatte ich schon wieder einen müllfreien Tag, da wiederum nichts gekauft. Vom Lebensmittel retten habe ich nämlich noch so viel übrig, dass ich einfach nichts kaufen muss. Stichwort: Reste aufbrauchen.

Das habe ich mir schon länger angewöhnt. Da ich ohnehin meist nur für zwei Tage einkaufen gehe, damit die Sachen frisch sind und ich sie alle bekomme, ehe sie verderben, ist es auch gar kein Problem.

Beim Einkauf selbst achte ich dann darauf, nichts zu kaufen, von dem ich weiß, dass ich es noch zu Hause habe. Das halte ich selbst dann so, wenn mein Vorrat nicht mehr für zwei Tage reicht. Ich komme schon hin und gestorben bin ich davon bisher noch nicht. Mit Resten komme ich nämlich oft länger hin als gedacht.

Tipp des Tages:

Nichts kaufen, das ich noch zu Hause habe.


 

Außerdem habe ich erfahren, dass in Frankreich Supermärkte mit einer Größe über 400m² keine guten Lebensmittel mehr wegwerfen dürfen, sondern fortan an wohltätige Organisationen spenden müssen. Die Lebensmittelindustrie findet das natürlich nicht gut.

Deutschland beabsichtigt ebenfalls nicht, das einzuführen, was ich sehr schade finde. Vielen Lebensmitteln könnte so noch ein Zweck gegeben werden und damit all den Ressourcen, die dafür verwendet wurden.

Wir hatten das Thema Aktivismus seitens der Regierung ja schon in Bezug auf Stoffbeutel und Tüten. Wie seht ihr das? Sollte die Regierung sich stärker für Umweltschutz einsetzen oder muss es zunächst von jedem einzelnen ausgehen? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Alles Liebe,

Philipp

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8 Gedanken zu „OSZWC Tag 5 – Reste aufbrauchen

  1. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Philipp!

    Über die Weitergabe von Lebensmitteln wird ja schon seit langem diskutiert, auch auf EU-Ebene und immer wieder verschoben. Ich nehme an, dass sich niemand traut, eine so rigorose Regelung zu machen, weil die Politiker ja auch vom Wohlgefallen abhängig sind, speziell der Wirtschaft.

    Natürlich kann ich auch die Geschäftsleute verstehen. Wenn jemand z.B. Brot braucht und nicht kauft, weil es in wenigen Minuten eh verschenkt wird, dann fühlt sich das sicher nicht gut an.

    Aber grundsätzlich bin ich schon der Meinung, dass etwas mehr Regulierung der Lebensmittelabfälle von oben in dieser Hinsicht nicht schaden würde.

    lg
    Maria

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    1. Philipp Autor

      Hallo Maria,

      mir ist auch klar, warum sich Geschäftsleute so verhalten. Ich würde mir von ihnen deshalb wünschen, dass sie ihr Geschäfts- und Wirtschaftsmodell einfach mal überdenken. 🙂

      Lieber Gruß,
      Philipp

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    1. Philipp Autor

      Das ist wirklich schade, doch sollten wir das nicht so hinnehmen! Die Regierung sollte regieren – zum nachhaltigen Wohle der Bevölkerung – und nicht anders, finde ich.

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  2. Green Bird

    Hallo Philipp!

    Gratuliere zum 2. müllfreien Tag. Das mit dem Reste aufbrauchen finde ich klasse. Obwohl mich bei manchen Lebensmittel die Hamsterwut packt (Nudeln, Mehl, Zucker, Reis). Vor allem bei Nudeln kaufe ich nie eine Packung einzeln.
    Alle zwei Tage einkaufen zu gehen finde ich auch schlau. Persönlich bevorzuge ich einen wöchentlichen Großeinkauf und alle 2-3 Tage den Zukauf der frischen Lebensmittel. Wenn wir in Graz sind mache ich meist auch gleich für die ganze Woche einen Essensplan, um möglichst wenig Lebensmittel verkommen zu lassen.
    Deinen Tipp des Tages werd ich mir merken und an meinen Freund gleich weitergeben. Immerhin ist dieser dafür verantwortlich, dass wir jetzt 20 (!) Pkg. Nudeln zu Hause haben….war halt im Angebot 😉

    Ich finde übrigens schon, dass die Regierung hin und wieder lenkend eingreifen sollte. Man kann sich nicht immer drauf verlassen das der Markt das von selbst regelt bzw. ein Trend irgendwann so groß wird, dass er beginnt die Massen zu erfassen. Vor allem bei Lebensmitteln, wo die Verteilung so ungerecht ist.

    LG, Daniela

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    1. Philipp Autor

      Hallo Daniela,

      da hast du Recht. Im Grunde kann man sich gar nicht darauf verlassen, dass sich etwas von selbst regelt, wenn du mich fragst – auch wenn ich mir diese Entspanntheit manchmal wünsche.

      Wow, 20 Packungen… Das ist schon ordentlich. Es gibt natürlich Lebensmittel, bei denen man von Vornherein beim Einkauf gleich einen Vorrat anlegt. Wenn ich Datteln kaufen gehe, haben manche Verkäufer 1kg Mindestabnahme. Das finde ich aber in Ordnung, damit komme ich dann eben ein bis zwei Wochen hin.

      Lieber Gruß,
      Philipp

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      1. Green Bird

        Hallo Philipp,
        wer wünscht sich diese Entspannheit nicht? Aufgeklärte Menschen, die bewusst mit ihren Mitmenschen und der Umwelt umgehen? Doch im Alltag ist man gestresst, genervt, mit unerfüllender Arbeit zugedeckt und beschränkt sich dann auf das „Wesentliche“ (was sich meistens ins Fernsehen und Shoppen niederschlägt). Nicht viele haben nach einem 9 Stunden Arbeitstag noch Lust sich mit der Rettung der Welt auseinander zu setzen.

        Andererseits wird dann wieder geschimpft, weil alles verboten und reguliert wird. Der Bürger fühlt sich (oft auch zu Recht) bevormundet und nicht Ernst genommen. Doch darauf zu warten, dass die Leute gescheit genug sind, selbst Einkaufssackerl mitzubringen wird nicht funktionieren. Viele sind einfach zu bequem dafür, wenn es im Geschäft ja eh gratis welche gibt.

        Du brauchst 1 kg Datteln innerhalb von zwei Wochen auf? Das nenn ich mal ordentlich 😉 Ich esse nun schon gut ein Jahr an meinem 1/2 kg Säckchen Rosinen 🙂

        Liebe Grüße, Daniela

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  3. Philipp

    Ja, bei Rosinen würde ich auch so lang brauchen, wenn nicht gerade Stollensaison ist. 😉 Datteln sind so vielseitig anwendbar! Ich verwende sie sowohl als Snack, als auch als i-Tüpfelchen des Geschmacks an Gerichten sowie gezielt zum Süßen. Da sind zwei Wochen eher das unerreichte Maximum. 😉

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