Archiv des Autors: OpenSpaceAngelika

OPEN SPACE Update Tag 7

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Wow. Wir sind schon bei Tag 7! „Time flies when you’re having fun“, wie die Engländer sagen 😉

Es wird bald Zeit für uns, ein Resumée zu ziehen und herauszufinden/herauszuarbeiten, was denn gut lief, was nicht so gut lief, was wir alle gelernt haben und was wir an die Mitwelt weitergeben können an Tipps.

Ich kann nur noch einmal betonen, wie viel Spaß es macht, den Blog zu lesen, von euren Erfahrungen zu hören und neue Ideen zu erhalten! Vielen herzlichen Dank noch einmal hierfür!!

Es kam des öfteren die Frage auf, ob denn der Blog auch nach dieser Woche weiterbestehen könne, um weiterhin Erfahrungen und Tipps auszutauschen. Darüber werde ich später mit Sandra beraten, wie wir das am besten bewerkstelligen könnten. Ihr hört also bald noch einmal von uns 🙂

Bevor die Zero Waste Challenge jedoch wirklich zu Ende geht, möchte ich euch (die Grazer*innen) noch einmal einladen zur „OPENreCREATION Upcycling“ Session heute abend, um 19:00 im OPEN SPACE. Bitte bringt alles mit, was vielleicht noch ein zweites Leben erhalten kann, sei es Müll von dieser Woche oder einfach Dinge, die schon ewig bei euch herumliegen und auf eine zweite Chance hoffen!
re creation
https://www.facebook.com/events/484477718376056/

Ganz wichtig hierbei: Bitte die Notizbücher entweder heute Abend oder morgen (Mittwoch) zwischen 19.00 und 20.00 im OPEN SPACE vorbei bringen! Wer das nicht schafft, kann die Einträge natürlich auch einfach (leserlich) abfotografieren und an uns schicken 🙂

In den nächsten Tagen wird es dann auch nochmal ein ausführlicheres Schlusswort (oder eher -wörter) von uns geben.

Wenn ihr gerne Feedback oder irgendwas über die Challenge los werden möchtet, könnt ihr Sandra (sandra@openspace.co.at) und mir (angelika@openspace.co.at) jederzeit schreiben!

Liebe Grüße und einen schönen letzten (oder vorletzten, wenn ihr bis morgen weitermacht) Challenge-Tag!

Angelika und Sandra

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Tag 6 bei Angelika

Hallo ihr Lieben 🙂

Gestern gabs ein kleines Erfolgserlebnis, da ich zur Kornwaage bin, um Mehl und Zucker zu kaufen. Beides wurde mir problemlos in meine mitgebrachten Papiersackerl gefüllt, und als Bonus oben drauf wurde mir das Mehl ganz frisch gemahlen 🙂 Ich kaufe normal eh nur Vollkornmehl, daher freut es mich besonders, dass ich jetzt Vollkornmehl der höchsten Qualität bekommen habe 🙂 Das werde ich in Zukunft auf jeden Fall wiederholen, so ein einfacher Weg, Verpackungen einzusparen und an super Qualität zu kommen!
(Hier ein verstohlenes Foto von der Mühle und meinem Einkaufskorb 😀 )
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Da ich einen Rhabarberkuchen machen wollte, habe ich (vegane) Butter gebraucht. Da diese natürlich immer nur verpackt erhältlich ist, habe ich erstmal lange überlegt, mich dann aber entschieden, dass ich sie trotzdem kaufe, da ich sie einfach sehr selten kaufe und einfach mit Kokosöl mischen werde, welches ich immer in großen Mengen im Glas kaufe.

Beim Backen fiel dann natürlich zusätzlich zur Butterverpackung noch ein Backpulver-Tütchen an, welches aus dem Altbestand erstmal weg muss, bevor ich mein eigenes machen kann.
Weil der (Rhabarber)Schäler und ich uns so lieb haben, habe ich mich natürlich wieder damit selbst geschält (das passiert wirklich jedes mal xD), diesmal wars ein relativ tiefer schnitt, daher habe ich erstmal ein Pflaster gebraucht.
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Auch lag in der Post ein Werbedings vom Denn’s.. das wurde leider trotz ‚keine Werbung bitte‘ eingeworfen, vermutlich, da es an mich adressiert war ;(

Das Badesalz war noch vom Sonntag abend, da Joe nach seinem Fussballspielen ein heißes Bad wollte, und ich das halb-volle Badesalz (ein Geschenk meiner Mutti) dafür geopfert habe 😉

Abends waren wir vom OpenSpace bei der Abschlussveranstaltung des ‚Großen steirischen Frühjahrsputzes‘ eingeladen und beim Buffet kam ich leider nicht um ein Serviettchen und einen Kronkorken (+ Radlerflasche) rund rum.

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Alles in allem ein erfolgreicher Tag, ich freu mich immer noch voll über die hohe Qualität des Mehls und Zuckers, welche ich ganz ohne Verpackung erhalten habe 🙂

Angelikas Zusammenfassung der letzten Tage

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte mal geschrieben hab. Egal. Ich fang einfach mal so ab Freitag ca. an 😉

Freitag war es ur-warm, und nachdem ich ein paar Stunden im Augarten in der Sonne geröstet habe, musste ich auf dem Heimweg ein Eis kaufen 😉

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Ich weiß, das war wenig zero-waste, da es in einer Papierverpackung kam, aber ich bin mir sicher, dass entweder ich oder Joe (im Kiga) diese weiterverwenden können, also war das ok. Zusätzlich zu der Verpackung gabs natürlich den obligatorischen Kassazettel. Joe hat außerdem endlich seine tausend Aufstriche leer gemacht, wodurch 3-4 Plastikverpackungen anfielen. Die wurden dann gleich gewaschen und in unseren ‚leere nützliche Behälter‘ Karton gegeben, wo sie darauf warten, wiederverwendet zu werden 🙂

11357384_1137317896283453_5418688137415671914_oUnd vom Vortag lag noch eine Flasche Bier in der Wohnung herum (inkl. Kronkorken).
Außerdem waren wir Freitagabend Dumpstern, und konnten wieder mal sehr viel wunderbarste Lebensmittel (Mangos! Artischoken! Melonen! Blumen! … ) aus der Tonne fischen 🙂

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Am  Samstag   musste ich dann Klopapier kaufen. Dabei fiel nochmal ein Kassazettel an, die Klopapierhülle und das Klopapier-Kartonrollendings sehe ich nicht als Müll an, da beides wiederverwendet wird.

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Die Rolle zum Basteln für Joes Kiga Kids, die Tüte als Mülleimer-Sackerl.
Außerdem habe ich eine Packung Müsli, welche ich vor Wochen übers foodsharing gerettet habe, zu Ende gegessen.
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Da ich am Samstag wieder beim Denn’s übers Foodsharing Lebensmittel retten war, und natürlich wieder ein paar eingepackte belegte Weckerl mit nach Hause gekommen sind (für Joes hungrigen Magen), fielen diese Verpackungen auch an. Das wars dann aber auch schon. Halt, stimmt nicht. Ein Schoko-Kokos-Riegel wurde auch fertig gegessen und wir haben unseren Esstisch und Stühle besprüht, wobei eine der Spraydosen leer geworden ist. Ganz schlimmer Müll :(.. Ich hoffe, man kann die irgendwie entsorgen bzw zurückgeben, sodass sie richtig entsorgt/wiederverwendet wird..
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Heute, am Sonntag, wurde dann mein (letzter 😦 ) Reismilch-Tetrapak leer, der wurde ausgewaschen und für die ReCREATION am Dienstag beiseitegelegt. Daraufhin habe ich dann erstmal eeeewig lange Reismilch gemacht. Ich mach normal Nussmilchs und sowas eh oft selbst, aber an Reismilch hatte ich mich noch nicht gewagt. Schmeckt aber eigentlich ganz gut! Hab sogar einen Teil mit selbstgemachter Haselnuss-Dattel-Milch vermischt 🙂 Da ich den anderen Teil mit ca 1 EL Zucker gesüßt habe, wurde dadurch die Zuckerpackung leer und es fiel eine weitere Altlast an 😉
Gestern bei der VOKÜ ist ein gedumpsterter Bund Bananen (in Plastik verpackt) übrig geblieben, den hab ich mir noch mitgenommen und davon ist natürlich jetzt die Plastikhülle auch im Müll gelandet.

Das wars dann auch schon wieder müll-technisch von mir 🙂 Ich weiß zwar nicht, ob ich nach der Challenge ständig die Zeit und Lust habe, mir meine ‚Milch‘ selbst zu machen (obwohl das natürlich sowohl für den Geldbeutel, als auch für die Gesundheit besser wäre, weil dann wirklich kein Zusatzstoff-Scheiß drin ist), aber wir werden sehen. Vielleicht finde ich einen Kompromiss mit mir selbst, es einfach öfters selbst zu machen 🙂

Es ist auf jeden Fall ganz schön zu sehen, dass der meiste Müll bei mir von geretteten Lebensmitteln kommt 🙂

Zero-Waste für Jedermann (und -Frau) :)

Nachdem es auf diesem und anderen Blogs schon sehr viele ‚hardcore‘ Zero-Waste Tipps gibt, und mir schon öfter zu Ohren gekommen ist, dass sich viele davon abschrecken lassen, da sie das Gefühl haben, man müsse es entweder „ganz oder gar nicht machen“, dachte ich mir, es wäre gut, vielleicht ein paar ganz einfache Tipps und Ideen zu geben, welche wirklich jede*r machen kann, da sie weder viel Zeit noch Aufwand erfordern, aber gleichzeitig bereits große Mengen Müll einsparen. Einige wurden zwar schon mal genannt, aber es schadet sicher nicht, sich alles noch einmal in das Gedächtnis zu rufen 🙂

Zero-Waste für jedermann/frau, quasi.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass nicht jede*r die Zeit und Hingabe mitbringt, beispielsweise komplett auf verpackte Lebensmittel, „first-hand“ Kleidung oder „ein-weg“ Hygieneartikel, zu verzichten. Vor allem, wenn man sehr beschäftigt und viel unterwegs ist, fällt das Müllvermeiden schwer.

Hierzu möchte ich nur eines (ermutigend) sagen: Jedes bisschen hilft. Ganz egal, ob du nur auf eine einzige ‚Müllvermeidungs-Front‘ achtest, das ist bereits super und spart über Tage, Wochen und Monate gesehen richtig viel Müll! 🙂  Lasst euch also nicht entmutigen.

Hier sind ein paar ganz einfache Ideen, wie man ohne viel Aufwand schon sehr viel Verpackungsmaterial und sonstigen Müll einsparen kann:

* wenn du dir ein Getränk bestellst, kannst du gleich dazusagen, dass du es ohne Strohhalm/Serviette/Spießchen/sonstigen Plastik/Holzschnickschnack möchtest

* für unterwegs kannst du immer gleich einen wiederverwendbaren Kaffee/Trinkbecher mitnehmen und dir sämtliche Getränke darin einfüllen lassen

* einfach ein zusammenfaltbares Stoffsackerl in die Handtasche/Rucksack geben -> kann man auch super aus kaputten Regenschirmen nähen! Die lassen sich sehr klein falten und dann mit dem Regenschirm-Klettverschluss zusammenhalten 😉

* wenn du länger unterwegs bist, denk vielleicht daran, dir deine eigene Brotzeit mitzunehmen (in wiederverwendbaren Behältern)

* überall in Graz sind Wasserbrunnen verteilt. Also einfach eine Wasserflasche mitnehmen und immer wieder auffüllen -> spart das Kaufen von Wasserflaschen unterwegs J

* zum Geschenke einpacken kann man einfach auch alte Zeitungen oder Altpapier verwenden

* wenn du gerne (und viel) Tee trinkst, nimm einfach öfter mal losen Tee statt Teebeuteln

* gegen unerwünschte Zeitungen und Werbung kann man einfach einen „Keine Reklame bitte“ Sticker auf dem Postkasten anbringen

* versuche öfters, deine Lebensmittelreste weiter zu verkochen. Inspirationen gibt es im Internet genügend 🙂 z.B. http://www.restlos-geniessen.com/index.php?id=restl-rezepte&L=0

Wie ihr seht, kann man schon mit wenig sehr viel bewirken!
Viel Spaß also weiterhin auf dem Weg zu weniger Müll 🙂

Angelika

Meine OZWC bisher…

So. Zeit auch für mich, ein erstes Resumée der ersten beiden Tage zu ziehen.

Ich habe feststellen müssen, dass ich vor lauter Vorbereitungen auf die Challenge gar keine Zeit hatte, mir mal selbst zu überlegen, was denn so meine Ziele sind, bzw. das mit Joe abzusprechen. Dadurch kam es dann gestern zu etwas kurzfristigen ‚Lass dir ja keinen Kassazettel geben‘-artigen Aussagen, wofür ich erstmal belächelt/ausgelacht wurde.
Ich glaube also, ich vertrete bei der Challenge eher so 1.5 Personen, statt 2 😉

Da ich im Moment/generell kaum Lebensmittel oder sonstige Dinge einkaufen gehe, gestaltet sich das auch nicht so als das große Problem. Das einzige, was mich etwas verärgert grad, ist, dass im Haus natürlich noch sehr viele ‚Altlasten‘ angesammelt sind. Das reicht von Lebensmitteln, welche ich vor Monaten/Wochen gekauft habe, bis hin zu verschiedensten Arten von Altpapier, Verpackungen,…, welche meist Joe gerne tage- bis wochenlang bei uns rumliegen lässt, bevor es mir zu blöd wird und sie im Müll landen. (Ein weiterer Grund, warum Joe nur als halbe Person zählt 😛 )

Wie so manche unter uns, stand ich auch vor der Frage, was ich denn mit Lebensmitteln, welche ich über Foodsharing oder Dumpstern rette, müll-technisch mache. Da ich Dienstags immer beim Denn‘s abhole, bin ich leider mit einer großen Menge abgepackter Lebensmittel in die Challenge gestartet, welche wir jetzt langsam wegessen. Nach einigem Überlegen habe ich dann beschlossen, dass ich die Verpackungen von geretteten Lebensmitteln nicht als ‚mein Müll‘ ansehen werde, da ich sie immerhin vor/aus der Tonne gerettet habe und nun sogar recycle/upcycle.

recyclingHier meine Recycling-Sammlung der ersten beiden Tage.
Ja, ja, der Tetrapak zeugt von meiner Reis/Nuss-Milch-Liebe.. ich weiß, ich weiß, selbst machen.. werde ich jetzt auch (zumindest für diese Woche..) J
Dann ist da noch eine Kokos-Flocken-Plastikverpackung. Die hatte ich auch seit Monaten im Schrank und habe die Flocken heute mal umgefüllt in den Glasbehälter, in welchem sie normal sind. Daher fiel auch dieser Müll an. Aber, wenn ich mich richtig erinnere, habe ich die Flocken auch übers Foodsharing erhalten und somit ist das auch wieder ok 😉

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Im normalen Müll musste gestern ein Backpapier, welches mindestens 5 mal verwendet wurde, landen, da es ausgedient hatte 😉 Außerdem haben wir die Nudeln und die Falafel, welche wir noch hatten, in den letzten Tagen gekocht. Die Nudeln werde ich nächstes Mal versuchen, verpackungsfrei zu bekommen und bei den Falafel sollte ich einfach nicht faul sein, sondern sie schön brav selbst machen, inklusive Kichererbsen-einweichen (was sogar gerade passiert, da wir morgen Hoummous machen müssen. Joe könnte jeden Tag Kilos davon essen und das geht einfach verpackungsfrei gar nicht 😉 )
Außerdem kamen wir leider nicht um ein paar Kassazettel drum rum. Inklusive beim Pane Martin Auer, wo die Verkäuferin mich schon so gelobt hat, „die jungen Menschen heutzutage sind so bewusst und vorbereitet. Super!“, weil ich statt in Papier das Brot in ein mitgebrachtes Plastiksackerl haben wollte 😀
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So. Hoffe, ich habe nichts vergessen.. Insgesamt – ja, schon relativ viel Müll, aber halt so gut wie nichts davon ‚neu gekauft‘, sondern schon länger rumgelegen bzw. gerettet. Geht also 😉

Last, but not least, habe ich ja noch die Notizbücher verschickt. Natürlich eingepackt in recyceltes Papier:

Post ist da

Das ist erstmal alles von mir/uns.

Alles Liebe, Angelika (und 1/2 Joe)

Tipps und Anregungen von der Kick-Off Veranstaltung

Wie heut früh schon angekündigt, kommt jetzt noch eine kurze Zusammenfassung (diesmal wirklich kurz 😉 ) der ersten Tipps und Anregungen aus den Diskussionen der Kick-Off Veranstaltung.

Zunächst einmal ist es wichtig, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie man selbst denn Müll definiert. Gehört der Kassazettel dazu, den man nicht möchte, der aber trotzdem gedruckt wird? Ist das dann trotzdem mein Müll, wenn ich ihn im Geschäft lasse? Ist der Strohhalm, welcher in meinem Getränk ist, mein Müll? Was, wenn ich in ein Restaurant Essen gehe? Woher weiß ich, wie viel Müll ich dabei produziere? Wenn ich Dumpstern gehe, finde ich ständig abgepackte Lebensmittel – wie soll ich damit umgehen? Zählt das dann sofort zu meinem Müll, obwohl ich es eigentlich aus dem Müll gerettet habe?

Dies sind einige Denkanstöße, welche in den letzten Tage häufig auftauchten und welche während der Woche im Blog diskutiert werden sollten.
Hierbei gibt es natürlich weder richtige, noch falsche Antworten. Ich fände es auch falsch, wenn wir euch Antworten vorgeben würden, da es sich hierbei um sehr individuelle Meinungen und Einschätzungen handelt. Wie immer gilt also, ihr definiert es euch selbst und macht euch dabei auch die Regeln selbst.

Gut ist es vielleicht auch, wenn ihr euch die Woche unter ein persönliches Motto stellt. Das kann von ‚plastikfreier Woche‘ bis zu ‚komplett zero waste‘ alles sein.

Wenn du auswärts Essen gehst, sei vielleicht einfach mal neugierig und frech und frag nach, wie viel Müll sie denn beim Kochen so produzieren. Ob sie große oder kleine Konserven nehmen, viel Essbares wegwerfen, vielleicht mit Foodsharing kooperieren usw.

 

Erste Tipps

* Woher bekomme ich Milch unverpackt? -> bei einem Milchautomat

* Ich habe leider nicht oft genug Zeit, zu einem Milchautomaten zu fahren. -> Milch kann man wunderbar einfrieren, sowohl in Glasflaschen (Deckel erst nach dem Gefrieren zumachen!) als auch in Plastik/Tupperbehältern; für (Eis-)Kaffees kann man Milch auch in Eiswürfelformen einfrieren

* Gibt es Mineral-Soda Flaschen ohne Plastikverpackung? -> leider wusste das niemand; falls jemand eine Idee hat, immer her damit!

* Wo kann ich in Graz verpackungsfrei einkaufen? -> siehe Blog Post bzw. auf Facebook: Zero Waste Austria Gruppe; außerdem ein Auszug an Ideen hier:

Käse: Franziskanerplatz und Kaiser-Josef-Platz

Grottenhof (Dienstag + Donnerstag) Käse + Wurst offen, Milchautomat (1,10 / Liter)

Milchautomat Göstingerstraße Bulme (0,90 Cent / Liter)

Farmers Bioladen

Kornwage (Käse unverpackt, Oliven, etc – alles unverpackt, Getreide, Hülsenfrüchte)

Bauernmärkte

Türkische Lebensmittelhändler – sehr verpackungsfrei, einzeln

Kaffee bei Eduscho / Tschibo

Bücher – Ebook?

Biokiste

 

Die perfekte Ausrüstung:
Stoffsäcke – immer mitbringen, Edelstahlboxen (man muss natürlich keine kaufen, Tupper geht auch sofern man mit Plastik einverstanden ist), Glasflaschen

 

Hilfreiche BLOGS

Marias Widerstand-ist-Zweckmäßig-Blog

Sandra Krautwaschls Kein Heim für Plastik

 

alltäglicher Müll-Wahnsinn

So. Ich fang gleich mal an mit schockierenden Berichten (ich werd später auch noch ein Foto machen).

Ich war grad den Müll runterbringen und unsere Papier-Tonne war voll mit Eierkartons 😦
Hat mich gleich mal an die Diskussion gestern erinnert, dass man diese ja zurück zum Markt bringen und entweder selbst wiederverwenden oder bei den Marktleuten abgeben kann..