Zero Waste in Deutschland Tag 4

Wow, schon der vierte Tag!

Heute war ich arbeiten. Dort hatten wir Pizza geplant (ich arbeite mit Patienten in einer Reha) Leider ist da in der Hektik einiges an Müll zusammengekommen (war ziemlich spontan und etwas ungeplant, wetterbedingt) und das obwohl wir im Türkischen Supermarkt eingekauft haben und auf den Müll so gut es ging geachtet haben. Leider gab es das, was ich wollte und wie ich es verpackt haben wollte auch kaum.

Letztendlich weiß ich nicht mehr alles, aber es war einiges! Lag auch nicht alles in meiner Macht, was sich die Patienten ausgesucht hatten (Dosenlimo und pfandfrei-Flaschen OHJEEE)…also von daher nicht alles mein Müll….

Meine persönliche Müllbilanz (edit: unsere, wir sind zu zweit) geht heute aber ansonsten gen Null.

1 Eierkarton (der müsste doch auch recycelt sein?), 1 Käsehülle (von Zeiten vor der OSZWC), wird in Zukunft vermieden, 1 Klopapierpapprolle, 1 Müslipackung (Plastik…leider, die Basicmüslis haben hier iwie alle ne Plastiktüte um)…

Gelernt habe ich: dass man besser auch am Arbeitsplatz plant und einkalkuliert, wo Müll auftauchen kann und auch da immer seine Jutetasche o.ä. mitnehmen oder die Mitarbeiter/Patienten vorher dafür sensibilieren, dass auch sie drauf achten und man nicht im Laden Grundsatzdiskussionen anfangen muss, warum man für das Gemüse keine Plastiktüte will.

Frage an euch: Ich hatte mal gelesen, dass Lebensmittel-Pappkartons Schadstoffe enthalten können und man daher Couscous oder bspw. Reis etc. lieber in ner anderen Verpackung kaufen sollte…?

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5 Gedanken zu „Zero Waste in Deutschland Tag 4

  1. Green Bird

    Ist doch ne wunderbare Müllbilanz!

    Ja, hab auch mal in einer Doku gesehen, dass da Schadstoffe drin sind. Der Grund dafür ist das recycelte Material aus dem die Pappkartons sind. Wenn du genau hinsiehst, siehst du da überall kleine, schwarze Flecken. Das sind Reste der Druckerfarbe von Tageszeitungen. Und Tageszeitungen werden, meines Wissens nach, mit Mineralfarben bedruckt. Also eigentlich nicht so gesund und insofern auch keine sooo gute Alternative zum Plastik.

    LG

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  2. widerstandistzweckmaessig

    Ich habe das auch gehört, habe es bisher aber verdrängt, weil ich Plastik doch lieber vermeiden möchte. Für mich insofern nicht ganz so relevant, weil ich wirklich GANZ viel unverpackt bekomme. Aber Couscous habe ich bisher noch nicht offen bekommen, der ist im Karton.

    lg
    Maria

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    1. Catgirl Autor

      ja, das ist wirklich super! ich muss mir da dann alternativen für reis, nudeln etc überlegen. hab sonst eher plastik vor diesen komischen kartons präferiert ^^

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  3. Philipp

    Hallo,

    davon habe ich auch schon gehört. Ich habe etwas dazu recherchiert und bin auf dieses Merkblatt gestoßen: https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/1661-mineraloelruekstaende.pdf

    Deshalb ist in der Schweiz also alles in Plastik verpackt. 😉

    Meine Papierverpackungen sind aus Frischfaser hergestellt und entsprechend weniger vorbelastet.

    Mineralfarben sind übrigens nicht im Einsatz für Zeitungen und Zeitschriften, sondern Mineralölfarben. Erstere werden für Gebäude benutzt und sind sowohl umweltfreundlich als auch gesundheitsunbedenklich.

    Alles Liebe,
    Philipp

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